Barrierefreiheit

Nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) spricht man von Barrierefreiheit, wenn Menschen mit und ohne Behinderung eine von Menschen gestaltete Umwelt gleichermaßen nutzen können. Also die Gestaltung für einen unbestimmten Personenkreis.

Bauliche Anlagen hingegen gelten als barrierefrei, wenn sie für Menschen mit Behinderung in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe auffindbar, zugänglich und nutzbar sind. Das barrierefreie Bauen umfasst die Vermeidung von Barrieren und Hindernissen bei der Gestaltung und Ausführung von Zugängen und die Bewegungsflächen im Raum. Nachfolgend einige Beispiele:

  • Rollstuhlfahrer benötigen eine Bewegungsfläche von 1,50m x 1,50m für einen Richtungswechsel in Räumen
  • Durchgänge müssen eine lichte Breite von min. 90cm aufweisen, der Türdrücker muss in der Höhe angepasst sein
  • Querneigungen zum Ablauf von Oberflächenwasser bei Pflasterdecken aus Naturstein 3%, aus Betonstein 2,5%

Weitere Informationen finden Sie in der DIN 18040-2 Wohnungen. Diese gilt für die barrierefreie Planung, Ausführung und Ausstattung von Wohnungen, Gebäuden mit Wohnungen und deren Außenanlagen, die der Erschließung und wohnbezogenen Nutzung dienen.

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