Bauzwang

Häufig bestehen Gemeinden beim Verkauf von Baugrundstücken darauf, dass innerhalb einer bestimmten Frist auch tatsächlich gebaut wird. Hiermit soll verhindert werden, dass über viele Jahre hinweg Baulücken bestehen und die Anwohner über einen langen Zeitraum immer wieder durch Baulärm gestört werden.

Beispiel: Sie haben ein Baugrundstück der Gemeinde mit entsprechender Vertragsklausel zum Bauzwang erworben. Sie als Erwerber des Baugrundstücks verpflichten sich, auf dem Vertragsgrundstück ein Wohnhaus zu errichten. So muss z.B. innerhalb der festgesetzten Frist von drei Jahren ein Wohnhausrohbau erstellt werden und innerhalb von fünf Jahren eine Fertigstellungsanzeige nach Bayerischer Bauordnung (BayBO) bei der Baugenehmigungsbehörde vorliegen. Wird die Bebauungsfrist nicht eingehalten, kann die Gemeinde das Baugrundstück zurückzukaufen.

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